Viel Arbeit, keine Zeit, zu viele Aufträge, zu wenige Mitarbeiter. Kennst Du das? Achtung, hier verbergen sich zahlreiche Gefahren für Dein Unternehmen!

Viel Arbeit – Auf der einen Seite gut fürs Unternehmen, wenn dabei Qualität und Liefertreue stimmig sind, auf der anderen Seite, bei dauerhaftem Zustand, ein Indikator für die Überlastung von Mitarbeitern, hohe Krankenstände, notwendige Optimierung von Arbeitsprozessen oder zu günstigen Preisen/hohen Preisnachlässe. Studien sprechen auch von einem oft negativ belegten Mindset, also negativen Gedanken. Denn oft wird Arbeit nur als zu viel Arbeit empfunden.

Keine Zeit – Zeit ist nicht vermehrbar, sie zerrinnt immer. Man kann sie nicht horten oder ansparen. Deshalb muss man sie sich gut einteilen und sein Zeitbudget strukturieren. Dazu gehört es auch, Zeit für sich und die Familie zu planen. Die Behauptung, keine Zeit zu haben, sind typische Aussagen von Menschen, die Zeichen von Überlastung spüren. Ursächlich sind oft falsche Priorisierungen, fehlende klare Strukturen oder Prozesse oder auch der Unfähigkeit, nein zu sagen, wenn es einem zu viel wird. Häufig auch der Drang, immer alles im Blick behalten zu wollen. In Büros kann es auch das Gefühl sein, man müsse immer erreichbar sein oder E-Mails sofort beantworten. Eine Störung oder Ablenkung von Deiner Arbeit bedeutet, dass Du im Anschluss bis zu 15 Minuten brauchst, um wieder genau da zu sein, wo Du vorher gestört wurdest. Gönne Dir mal einen halben Tag für ein besseres Zeitmanagement: Freitag 8. Dez. 13 bis 18 Uhr in Gelnhausen – Das neue Zeitmanagement im Zeitalter der Digitalisierung. Nur 87 € inkl. Tagungsgebühr.

Zu viele Aufträge – Viele Aufträge zu haben ist gut, zu viele Aufträge schaffen für Frust bei Kunden, Mitarbeitern und Führungskräften. Selbstgemachter Druck, den es zu hinterfragen gilt: Sind es wirklich zu viele Aufträge, oder fühlt es sich nur so an? Projektplan erstellt, der das deutlich machen kann, z. B. ein GANTT?.Hier ist es möglich, alle Arbeiten und Aufgaben inkl. der Personal- und Maschinenplanung in einer Zeitschiene anzulegen, um dann zu sehen, ob die Aufträge auch zeitgerecht erfüllt werden können oder evtl. eine chaotische Arbeitsweise im Unternehmen besteht, die dazu führt, dass Aufträge nicht zeitgerecht fertig werden und man dann das Gefühl hat, man hätte zu viel Arbeit, da dann dringende Aufträge immer noch schnell erledigt werden müssen. Oder Du bist zu kostengünstig und bekommst deshalb zu viele Aufträge! Andere haben das Wort NEIN verlernt und nehmen zu viel an und wundern sich dann, dass es chaotisch wird.

Zu wenige Mitarbeiter – Gutes Personal ist schwer zu bekommen, höre ich oft. Oder es ist zu teuer. Dann frage ich: „ Zu teuer im Verhältnis zu was?“ Und bekomme oft Ausreden zu hören. 80 % der Unternehmer haben es sich nie wirklich durchgerechnet. Ebenso Maschinen, die fehlen. Angst, es könnte ja wieder schlechter werden, hemmt die Investition. Aber mal Hand aufs Herz: Sind es immer fehlende Mitarbeiter oder manchmal auch falsche Prozesse, die unnötig Personal fressen? Deshalb: In Hoch-Zeiten der Wirtschaft, wie wir sie gerade jetzt erleben, werden Mitarbeiter und Maschinen verschlissen. Und wenn es mal wieder weniger zu tun gibt, werden sie entlassen oder nicht repariert. Wer zu viel Arbeit hat, nimmt sich nicht die Zeit zur Kundenpflege oder investiert nicht in seine Vertriebsmannschaft. 2001 und 2008 war dies so. 2011 nach dem Attentat in den USA ebenso. Merkst Du was? 7-Jahres-Zyklus! 2018 steht vor der Tür, und die USA spielen mit Nordkorea, die Saudis mit dem Iran und Du mit Deinen Kunden, Mitarbeitern und Deinem Unternehmen! –Kümmere Dich jetzt um gute Kundenbeziehungen. – Prüfe Deine Aufträge auf Wareneinsatz, Kosten und Deckungsbeitrag. – Überprüfe Deinen Maschinenpark auf Effizienz und effektives Arbeiten. – Achte bei der Personalauswahl darauf, dass der Beste am richtigen Platz arbeitet und nicht derjenige, der Dir verspricht, der Beste zu sein. Teste Mitarbeiter und fördere Talente. – Lass’ Unwirtschaftliches sein und nutze freie Zeit für die Arbeit am Unternehmen. – Fokussiere Dich auf Erfolg produzierende Aktivitäten. – Bilde Dich und Dein Team weiter, um den Veränderungen am Markt gerecht zu werden und ein schlagkräftiges Team für schwierige Zeiten aufzubauen. – Gut geschulte Mitarbeiter haben gute Ideen für Dein Unternehmen, andere eher selten.